Weggemeinschaftler haben angepackt

Die entscheidende Frage ließ nicht lange auf sich warten. „Wer von euch“, wurde schon direkt nach dem Zusammentreffen innerhalb unserer Runde gefragt, „kann denn eigentlich Fahrräder reparieren?“ Betretenes Schweigen, leises Schmunzeln. „Naja, wir bekommen das schon irgendwie hin.“ Genau so kam es dann auch.

Es ist nirgendwo in den Vereinsstatuten festgeschrieben, doch wann immer die Campus-Weggemeinschaft in letzter Zeit ein soziales Projekt auf die Beine gestellt hat, ging es dabei um Fahrräder. So war es auch kein Wunder, dass die Suche nach einem Kooperationspartner für die geplante Hands-On-Aktion schließlich zur Dortmunder Jugendhilfe St. Elisabeth führte, die über einen großen Haufen reparaturbedürftiger Fahrräder verfügte. Und selbst wenn die Campus-Weggemeinschaft vielleicht nicht der handwerklich begabteste Verein ist, konnten wir unser Ziel doch erfolgreich erreichen und dabei selbst noch jede Menge über die Reparatur von Fahrrädern lernen.

Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit der Jugendhilfe wurden die herbeigeschafften Drahtesel  gemeinsam mit den Betreuern und den Kindern vor Ort unter die Lupe genommen und schon der ein oder andere kleine Makel behoben. Anschließend wurde die Dortmunder Wirtschaft ordentlich angekurbelt, indem wir für jede Menge Geld

Lampen, Schläuche, Mäntel,  Pedale, Klingeln, Ständer und Schlösser bei lokalen Fahrradhändlern einkauften. Die folgenden Reparaturarbeiten gingen dann doch fast wie von selbst, sodass wir den gelungenen Tag mit dem ersten Grillen des Tages ausklingen lassen konnten. Ein herzliches Dankeschön geht dabei an die Mitarbeiter der Jugendhilfe für die ausführliche organisatorische und inhaltliche Hilfe sowie natürlich an die vielen Kinder, die bei der Reparatur ihrer Räder kräftig mit anpackten, sodass sie in Zukunft auf funktionierenden und verkehrstauglichen Fahrrädern durch die Gegend fahren können.

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